Hier findest du die besten Bilder für deinen Blogartikel

Geschrieben von Fabio Broschat

Mit Speck fängt man Mäuse. Und mit ansprechenden Artikelbildern gewinnst du im Handumdrehen (neue) Leser für deine Beiträge. Denn: Neben der richtigen Überschrift ist das Foto deines Beitrages entscheidend, ob es der Leser in deinen Beitrag schafft. In diesem Beitrag lernst wie du an hochwertigen Bildercontent kommst.

Auf was du bei der Wahl der richtigen Überschrift achten solltest, habe ich dir in meinem Beitrag „Gute Überschriften für deinen Blog: So machst du jeden zum Leser“ schon verraten. Wie du an qualitativ hochwertige und schicke Bilder für deine geschriebenen Beiträge kommst, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Eines gleich vorweg: Die Verwendung von Bilder stellt immer ein gewisses rechtliches Risiko dar. Ein Bild ist meistens urheberrechtlich geschützt. Einfach also irgendein Foto zu verwenden, bringt dich früher oder später in die Situation, zur Zielscheibe möglicher Abmahnanwälte zu werden. Daher meinen ganz dringenden Rat: Finger weg von gegoogelten Bildern! Mittlerweile lassen sich über die Google-Bildersuche verwendete Fotos ganz einfach finden – und als Betreiber einer Seite oder eines Social Media-Kanals haftest du für die unzulässige Verwendung von Bildmaterial. Das kann richtig teuer werden!

Du solltest dich also vergewissern, dass das Bild lizenzfrei ist bzw. dir der Fotograf die zeitlich unbegrenzte Nutzung, auch kommerziell, einräumt. Alternativ solltest du eine Einwilligung vor Verwendung einholen. Wegen der immer wieder kursierenden Abmahnwellen gehen auch viele professionelle Blogger dazu über, ihre Fotos selbst zu schießen. Mir persönlich wäre der Aufwand viel zu hoch und ich halte das für übertrieben. Daher nutze ich Bilddatenbanken, mit der ich auf der sicheren Seite bin.

Adobe Stock

Adobe Stock ist Teil der mächtigen Creative Cloud von Adobe. Seit einiger Zeit vertreibt der Software-Riese Adobe seine Programme (Photoshop dürfte wohl das bekannteste sein) als Abo Modell. Adobe Stock bildet für Anwender der kreativen App Suite eine sinnvolle Ergänzung. Mitte 2015 schluckte Adobe die Stock-Datenbank Fotolia und integrierte diesen als Dienst in die Creative Cloud. Vorteil für dich: Es besteht Zugriff auf mehr als 45 Millionen professionelle und hochauflösende Bilder. Adobe Stock gibt es ab 29,99 Euro pro Monat, zusätzliche Bilder kosten 2,99 Euro. Wird ein Foto aus dem Fundus in einem Zeitungsartikel oder in den sozialen Medien verwendet, muss der Urheber genannt werden.

Unsplash

Unsplash ist in der Content Szene schon lange kein Geheimtipp mehr. Kostenlos stellen ambitionierte Fotografen ihre Fotos zur Verfügung. Die dürfen Bilder ohne Einschränkungen verwendet werden – auch kommerziell. Bekanntheit erlangte Unsplash in kürzester Zeit wegen des sehr ansprechenden Bildmaterial und dem folgendem Prinzip: Alle zehn Tage gibt es zehn neue hochauflösende Fotos. Ich persönlich verwende die Bilder regelmäßig, die Plattform ist einer meiner Lieblingsquellen für tolles Bildmaterial. Die Fotos sind sehr kreativ und heben sich durch die besonderen Look doch sehr stark vom Fotostock-Mainstream ab.

Picjumbo

Picjumbo ist meine jüngste Entdeckung. Fotos der Seite kannst du im Blog, in den sozialen Netzwerken, in Präsentationen und auf deiner Webseite uneingeschränkt nutzen. Hinter der Plattform steck der tschechische Fotograf Viktor Hanacek. Die Trefferquote für viele meiner Artikel ist hier sehr hoch, da die Bilder oft zum Kontext meiner Texte passen. Auch der Stil der Fotos hebt sich von klassischen Plattformen ab. Mir persönlich ist das sehr wichtig, andere mögen es vielleicht etwas massenhafter.

Death to Stock Photos

Wer auf Überraschungsmotive steht, dem wird Death to Stock Photos gefallen. Zehn Fotos im Monat per E-Mail – das ist der Deal, wenn du deine E-Mail-Adresse preisgibst. Bilder des Portals darfst du auch in den sozialen Netzwerken teilen. Legst du auf deine E-Mail-Adresse noch fünf Dollar im Monat drauf, gibt es sogar noch mehr Bilder – und auch rückwirkend zum Download.

Übrigens: Soziale Netzwerke stellen in Sachen Bildrechte einen Sonderfall dar. Wird dein Artikel in Facebook, Google+, Twitter und Co. geteilt, wandert in der Regel auch das Artikelbild mit. Das ist superwichtig, da du die meisten Menschen mit visuellen Inhalten am ehesten erreichst. Und damit auch in deinen Text lotst. Die Crux ist allerdings: Mit dem Übertragen des Bildes trittst du dessen Rechte auch an den Betreiber der Social Media-Plattform ab. Daher ist es wichtig, ob und wie dein Bildmaterial in den sozialen Netzwerken verwendet werden darf.

Jetzt bist du gefragt: Wie machst du das? Welche Bildportale kannst du empfehlen? Schießt du deine Bilder sogar selbst?

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