So machst du mit guten Überschriften jeden zum Leser

Gute Überschriften
Geschrieben von Fabio Broschat

Stundenlang hast du gebrainstormed. Recherchiert. Geschrieben. Korrigiert. Formatiert. Veröffentlicht. Und auf Leser gewartet. Doch irgendwie will sich kein Erfolg einstellen. Seien wir mal ehrlich: Gute Inhalte gibt es in der Blogosphäre wie Sand am Meer. Kilometerlang wimmelt es nur von gutem Content. Doch leider wird dieser selten gefunden. Der Grund sind Headlines, die nicht funktionieren. Um deinen Blog nach vorne zu katapultieren brauchst du gute Überschriften. 

Häufig vergessen Blogger, dass die Überschrift das Erste ist, was ein potenzieller Leser vom Content sieht. Die Headline entscheidet, ob der von dir erschaffene Artikel jemals auf die Netzhaut eines möglichen Empfängers fällt. Ist das nicht der Fall ist das wirklich schade um die Energie, die du in den Beitrag gesteckt hast.

So einfach gelingen dir gute Überschriften

Amerikaner nennen gute Überschriften „catchy“. Übersetzt heißt das soviel wie „reizvoll“ oder „eingängig“. Dieser Begriff trifft den Nagel auf den Kopf.D eine Überschriften sollten den Leser im besten Fall einfangen.

1. Gute Überschriften machen das Leben einfacher

Klar, du hast recht: Selbstverständlich macht der Inhalt das Leben einfacher. Doch ohne Überschrift wird dieser nicht konsumiert. Daher sollte deine Kopfzeile ein Versprechen beinhalten – ohne aber das ganze Geheimnis hinter deinem Artikel zu verraten. Logisch, oder?

Hier ein Selbsttest: Auf welche Headline würdest du eher klicken?

„Mehr erledigen mit der Pomodoro-Technik“
oder
„Produktivität: Die Pomodoro-Technik“

2. Gute Überschriften fordern zum Handeln auf

Ich persönlich kann das zwar nicht nachvollziehen, aber: Viele Menschen empfinden Lesen als langweilig. Einen Großteil kannst du daher zum Konsumieren deines Artikels bewegen, im den deine Überschrift zur Handlung auffordert.

„Wie sind deine Erfahrungen mit…?“
„Lesen Sie wie ich meinen Gewinn verdreifacht habe“

3. Gute Überschriften sind klar und direkt

Deine Blog-Überschriften sollten klar und deutlich darstellen, was dein Leser vom Artikel hat. Aus einer großartigen Headline muss eindeutig das Thema klar werden. Künstlerische, lyrische oder intellektuelle Überschriften sind ausnahmsweise mal ganz nett – sollten aber die Ausnahme bleiben. Die wenigsten klicken drauf.

Vergleiche deinen Blog auf keinen Fall mit mit Tagesszeitungen. Dort funktioniert das Ganze nämlich anders. In der Regel wurde die Zeitung schon gekauft. Zum Beispiel weil ein Abo besteht. Oder das Cover den potentiellen Leser überzeugt hat. Überschriften sind dort meistens nichtssagender.

Hast du mit deinem Blog nicht ein absolutes Nischenthema besetzt, konkurriert deine Überschrift gegen zigtausende zur gleichen Zeit. Diesem Anspruch und dieser Herausforderung muss sie gerecht werden.

4. Gute Überschriften versteht jeder

Deine Leser haben ganz unterschiedliche Wissensstände. Fachbegriffe sind in Ordnung – sofern du es nicht übertreibst und du diese mit deinem Content auch erklärst.

Nicht jeder Leser weiß beispielsweise, was eine „Conversion“ bedeutet oder ein „Lead“. Vor allem dann, wenn er vielleicht neu in das Thema Online-Marketing einsteigt und sich von dir Wissen erhofft.

Schlecht: 5 Ideen für mehr Conversions
Gut: 5 Ideen für mehr Kunden

5. Gute Überschriften sind persönlich

Sprich deinen Leser direkt an. Stell vor, wie dieser deinen Artikel liest. Zuhause auf dem Sofa mit dem Tablet. Im Büro auf dem Computer. In der Bahn auf dem Smartphone.

Bereits mit der Überschrift hast du die Chance einen Bezug herzustellen und deinen Leser abzuholen. Am Besten gelingt dir das mit einer persönlichen Ansprache. Zutreffend ist das unter anderem mit „Wie du“-Überschriften:

„Wie du an nur einem Tag 3.000 € verdienst“

Übrigens: Das klappt auch umgekehrt:
„Wie du3.000 € an nur einem Tag verdienst“

Ich hoffe, meine Tipps für gute Überschriften helfen dir weiter. Hast du noch Tipps, die hier fehlen? Wie kommst du mit meinen Ratschlägen zurecht? Ich freue mich auf den Austausch in den Kommentaren.

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